Kompanie Wang Ramirez „Borderline“ – im Rahmen von Tanz Karlsruhe 2018

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Sie überschreiten alle Grenzen, auch die der Wahrnehmung: Marionetten gleich agieren die fünf Tänzer in Borderline von Sébastien Ramirez und Honji Wang ohne Boden unter ihren Füßen. Sie fliegen, schweben, hängen an unsichtbaren Fäden, verharren in der Luft. Das Rigging beruht auf einer Bühnentechnik, die als Deus ex Machina seit der Antike bekannt ist. Sie erlaubt hier eine...

Sie überschreiten alle Grenzen, auch die der Wahrnehmung: Marionetten gleich agieren die fünf Tänzer in Borderline von Sébastien Ramirez und Honji Wang ohne Boden unter ihren Füßen. Sie fliegen, schweben, hängen an unsichtbaren Fäden, verharren in der Luft. Das Rigging beruht auf einer Bühnentechnik, die als Deus ex Machina seit der Antike bekannt ist. Sie erlaubt hier eine Annäherung an den Zustand der Schwerelosigkeit. Wang und Ramirez – die Shooting-Stars der Tanzszene und beide gefragte Tänzer und Choreographen – greifen tief in die multikulturell gefüllte Kiste effektvollen Bewegungsmaterials. Dabei heißt der gemeinsame Nenner der herausragenden, akrobatisch versierten Tänzerinnen und Tänzer hier eindeutig Hip-Hop. Das Vokabular dieses urbanen Tanzstils wird in Borderline in einen graziösen Bewegungsfluss übersetzt, wobei es scheint, dass die Erdanziehungskraft immer wieder außer Kraft gesetzt wird. Begleitet wird das Ganze vom elektronischen Originalsound, den Jean-Philippe Barrios passend zusammen gemixt hat. Ein Kubus aus Metallrohren – später durch einen Zwilling ergänzt – fungiert als bewegliches Bühnenbild. Er kann Klettergerüst oder Trennwand sein und spiegelt einmal mehr die Thematik des Stückes, in dem es um Grenzen zwischen Menschen und Menschengruppen
geht.
“Wang and Ramirez created a piece that is unmistakably exceptional.“ Kate Tinney, March 2, 2018 (The Daily News)
Dauer 70 Min.
Künstlerische Leitung & Choreographie: Honji Wang and Sébastien Ramirez; Tanz: Sébastien Ramirez, Louis Becker, Johanna Faye, Honji Wang, Saïdo Lehlouh, Alister Mazzotti Rigging development: Jason Oettlé and Kai Gaedtke Musik: LACRYMOBOY (Komposition), Christophe Isselee, Chung-Won Wang and Henri Ramirez Licht: Cyril Mulon (Technischer Direktor) Dramaturgie: Catherine Umbdenstock Bühnenbild: Paul Bauer Kostüme: Anna Ramirez Produktionsleitung: Company Wang Ramirez, Clash66 Company Manager: Manon Martin, Kommunikation: Claudia Tanus

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