stolen past – lost future

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Unser kulturelles Erbe muss geschützt werden! Diesem Grundsatz widmet sich die Dokumentarausstellung „stolen past – lost future“ (gestohlene Vergangenheit – verlorene Zukunft). Sie ist eine Kooperation des griechischen Ministeriums für Kultur und Sport, des Badischen Landesmuseums und der Universität Heidelberg. Die Dokumentarausstellung ergänzt die große Mykene-Ausstellung.

Die...

Unser kulturelles Erbe muss geschützt werden! Diesem Grundsatz widmet sich die Dokumentarausstellung „stolen past – lost future“ (gestohlene Vergangenheit – verlorene Zukunft). Sie ist eine Kooperation des griechischen Ministeriums für Kultur und Sport, des Badischen Landesmuseums und der Universität Heidelberg. Die Dokumentarausstellung ergänzt die große Mykene-Ausstellung.

Die geopolitischen Entwicklungen, der andauernde Krieg im Nahen Osten sowie die Erneuerung des Kulturgutschutzgesetzes 2016 verleihen dem Thema hohe Aktualität. Die Antikenhehlerei zählt weltweit mit dem Drogen-, Waffen- und Menschenhandel zu den einträglichsten kriminellen Geschäftsfeldern. Die Ausstellung nimmt den illegalen Handel mit archäologischem Kulturgut und das gemeinsame europäische Engagement gegen Plünderung und Raubgrabungen in den Fokus.

Illegal ausgegrabene und geraubte Objekte haben keine „Heimat“ und keine Geschichte mehr, von der sie erzählen können. Einmal aus ihrem archäologischen Kontext gerissen, sind keine Aussagen über die Verwendung der Objekte und über die Menschen, die sie ehemals besaßen, mehr möglich. Damit verlieren die Objekte ihre Geschichte – und wir alle einen Teil unserer Geschichte.

Zahlreiche Fallbeispiele illustrieren in der Ausstellung die kriminellen Wege der geraubten Objekte – und zeigen Lösungen auf, wie der illegale Handel mit Antiken durch gemeinsame europäische Anstrengungen verhindert werden kann. Gerade in Zeiten von zunehmender Nationalisierung und Profitgier sowie einem sinkenden Sozialgefühl, die ein Auseinanderdriften der europäischen Zone fürchten lassen, ist das Bewusstsein um die gemeinsame Vergangenheit sowie für den drohenden Verlust des Weltkulturerbes umso wichtiger. Die Ausstellung sensibilisiert: Scheinbar unbedenkliche Objekte, die im Handel angeboten werden, sind oftmals „Beute“ aus Raubgrabungen. Potentiellen Käufern soll bewusst werden, dass Objekte oft über illegalen Handel in die Auktionshäuser und Verkaufsregale der Antikenhändler gelangen.

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http://www.stolenpast-lostfuture.org

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