Der Kangoo-Style in Karlsruhe

So sprunghaft ist sonst keine Stadtführung!

auf die Kangoos fertig los...

von Stephanie, 17.05.2017

So "sprunghaft" ist sonst keine Stadtführung! Unterwegs mit den Kangoo Jumps hüpft man sportlich-spaßig von Highlight zu Highlight. Einfach mithüpfen! Viel Spaß beim Lesen und vor allem beim live ausprobieren!

So sprunghaft ist sonst keine Stadtführung!

Was für viele verwunderte Blicke bei den Passanten sorgt, macht den Teilnehmern bei der Kangoo Jumps Stadtführung einen riesigen Spaß. „Boing, boing, boing!“ – munter hüpft die Gruppe quer durch Karlsruhe zum Botanischen Garten. Schnell ein Sicherheitsstopp an den Straßenbahngleisen. Blick rechts, Blick links. Schwung holen. Ein großer Sprung und weiter geht’s!

Dank der Springschuhe mit einem speziellen Federungssystem entdeckt ihr die Karlsruher Innenstadt schnellen Fußes und fühlt euch dabei fast wie ein echtes Känguru. „Der Vorteil bei den Kangoo Jumps ist, man muss nicht besonders sportlich sein oder viel Kondition haben, sondern jeder kann es sehr schnell und sehr leicht erlernen“, ist Marko König, der die Touren anbietet, überzeugt.

Auf die Sprungschuhe, fertig, los!

Los geht's mit der Stadtführung

Auf die Schuhe, Probesprünge, los!

Noch am Ausgangspunkt vor Königs Coaching- und Innovations-Academy, der safiri academy, im Stadtzentrum gibt’s eine kurze Einführung: Schuhe anziehen, zuschnallen und los. „Am Anfang langsam aufstehen und in Bewegung bleiben“, heißt es. Fast ein bisschen wie ein nervöses Rennpferd vor dem Start tippeln alle von einem Bein auf das andere. Dann kommen Probesprünge. Mal einbeinig, mal mit dem Knie nach oben, dann mit den Fersen zum Po. Am Anfang ganz langsam und vorsichtig. Dann schon ein wenig mutiger. Sobald sich jeder sicher fühlt, spurtet Marko König vor, die Teilnehmer hinterher. Manche mit hohen Sprüngen, andere kichernd im Schlepptau. Kaum zu glauben, dass sich die meisten noch vor zehn Minuten wackelig an Türrahmen stützen mussten.

„Karlsruhe hat so viele verborgene Schätze, und all die bekommt man bei dieser Führung mit Spaßfaktor durch Kangoo Jumps zu sehen“, sagt Marko König. So geht es beispielsweise vorbei am Karlsruher Schloss, am Marktplatz mit der berühmten Pyramide oder dem Haus, in dem Freiherr von Drais, der Erfinder des Ur-Zweirads, der Draisine, gewohnt hat. An diesen wichtigen Stationen gönnt König den Freizeitjumpern eine kleine Verschnaufpause, Zeit für Fotos sowie Selfies und versorgt sie nebenbei mit den wichtigsten Informationen zu den jeweiligen Sehenswürdigkeiten.

Kangoo Jumps beim Karlsruher Schloss

die Kängurus vor dem Schloss

Wenn auch die Oma jumpt…

Das eingebaute Federungssystem reduziert die Aufprallkräfte um bis zu 80 Prozent, daher sind die Führungen auch für ältere Menschen und Menschen mit Gelenk- oder Wirbelsäulenschäden geeignet. „Bei den Kangoo Jump Touren können alle gleichermaßen mitmachen: Kinder, Eltern und Großeltern. Wir haben Teilnehmer ab acht Jahren und der Älteste war bisher Anfang 70 – also ein Spaß für die ganze Familie!“, so König.

Bisher ist Karlsruhe die einzige Stadt in Deutschland, die solche Führungen anbietet. „Karlsruhe ist die Innovations- und Erfinderstadt. Karlsruhe hat das erste Auto erfunden, Karlsruhe hat das erste Fahrrad erfunden und Karlsruhe hat die erste Kangoo Jump Stadtführung erfunden“, erklärt Marko König. Die Idee entstand zusammen mit der Karlsruhe Tourismus GmbH und seiner Partnerin Liliana Dubau als sie gemeinsam auf der Suche nach einer neuen Erlebnisstadtführung waren. Und seitdem wird gehüpft und gesprungen, was das Zeug hält.

Vom Stuntman zum Känguru-Mann

Neben den Kangoo Jumps ist Marko König selbst eine Attraktion. Seine Begeisterung für den Sport und die Bewegung ist geradezu ansteckend. Der Stuntman drehte schon mit Götz George, Christoph Waltz oder Joaquin Phoenix und Ed Harris. Außerdem steht er im Guinnessbuch der Weltrekorde von 1994. Denn er kletterte auf das Dach eines Porsche 911 und hielt sich dort bei Höchstgeschwindigkeiten von bis 210 km/h laut Tacho über zwei Stunden nur mit seiner eigenen Körperkraft ohne Sicherung oder Haltegriffe fest. Kein Wunder, dass dieser Mann keine Lust auf eintönige Stadttouren hat. „Bei mir steht der Spaß im Vordergrund“, betont er. Klar gibt es dazu einige Fakten zu Karlsruhe, aber wenige Jahreszahlen, die sich laut Königs schmunzelnder Aussage sowieso niemand lange merken kann.

Nach circa 90 Minuten hat die Springerei ein Ende. Angekommen am Ausgangspunkt ziehen die Bewegungsfans ihre Kangoo Jumps wieder aus. Mit festem Boden unter den Füßen und einem breiten Lächeln im Gesicht sind die ersten Schritte in den eigenen Schuhen fast ein wenig langweilig. Am liebsten würden die meisten wieder in die Kangoo Jumps steigen und dem Karlsruher Horizont entgegenhüpfen. Wer jetzt Lust bekommen haben, einfach Kontakt aufnehmen mit der Tourist-Information Karlsruhe oder der safiri academy.  Let´s jump!

kurze Verschnaufpause auf dem Karlsruher Traumplatz