Burger-Meatwoch

Karlsruher Burger im Test | Teil 3

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Sandra, 20.04.2016

Im dritten Teil meiner "Burger-Meatwoch-Serie" dreht sich heute alles um die zwei Burger-Restaurants, die es noch nicht mal ein Jahr in Karlsruhe gibt. Das Charles Oxford Burger & Beer gibt es seit letztem Sommer direkt in der Innenstadt. Nur wenige Meter weiter hat dann im Dezember letzten Jahres das DeliBurgers eröffnet.

Charles Oxford Burger & Beer

An einem ruhigen Samstagabend wollte ich gemeinsam mit Freunden eine Kleinigkeit bei unserem Lieblingsitaliener essen gehen. Doch plötzlich stehen wir vor dem Charles Oxford, das Burger & Beer Restaurant, welches erst vor ein paar Tagen neu eröffnet hatte. Also gut, Planänderung!

Bei Betreten des Restaurants fällt mir sofort die bunt zusammengewürfelte Einrichtung ins Auge. Um einen Tisch stehen Holzstühle, am Nebentisch sitzt man in Flugzeugsitzen und weiter hinten befinden sich gemütliche Sessel.

Auch die außergewöhnliche Speisekarte in Form eines Flugbatts macht mich neugierig. Hier gibt es sogar einen XXL Burger mit einer 1,32kg Bullette namens „Charles Beef“, welcher im Submarine Bun inklusive Salat, Smoky Bacon und Cheddar Käse serviert wird. Für eine zierliche Frau wie mich also kaum zu schaffen, aber für drei oder vier hungrige Männer ist das sicher kein Problem! Ich habe mich schlussendlich für den vegetarischen Burger entschieden und ich muss sagen er war zwar nicht sonderlich groß aber zusammen mit den Pommes absolut ausreichend :)

„Pulled Beef“ Charles Oxford Burger
„Pulled Beef“ Charles Oxford Burger

Bei meinem zweiten Besuch ein paar Wochen später wollte ich dann mal den etwas ungewöhnlichen „The Happy Burger“ im Schokodonut mit frischen Früchten, Bacon und Cheddar Käse ausprobieren. Das Zusammenspiel von Süß und Herzhaft hat mich schon immer fasziniert, und der Burger sah auch echt gut aus. Geschmeckt hat er zwar, aber für mich Teilzeitvegetarier waren 220g Beef dann doch irgendwie zu viel Fleisch zwischen den Früchten :)

DeliBurgers

Der DeliBurgers ist mit seinen gerade mal fünf Tischen eines der kleinsten Burger-Restaurants, das ich kenne. Wenn man hier abends vorbei geht sind eigentlich immer alle Tische voll. Heute hab ich jedoch mal Glück und es ist weniger los als sonst. Direkt an der Theke mit Blick auf den Burgergrill darf ich meine Bestellung aufgeben. Zur Auswahl stehen fünf Burger sowie ein Saison-Burger. Ich entscheide mich ganz klassisch für den „Deli Burger“ mit Zwiebelrelish und Bacon. Dazu ein paar frische Fritten, zu denen ich mir gleich zwei Soßen aussuchen darf und eine Rhabarberlimo! Ich bekomme eine Nummer und sobald meine Nummer aufgerufen wird, darf ich mein Essen an der Theke abholen.

Mein „Deli Burger“
Mein „Deli Burger“

Ich suche mir im Restaurantbereich ein Plätzchen. Besonders positiv fällt mir auf: ein Waschbecken mitten im Raum – super praktisch, darauf werde ich später sicherlich zurückkommen! Der Laden ist zwar klein, aber man hat das Gefühl, die „Deli Familie“ bereits zu kennen, denn an den Wänden hängen große Bilder von den Lieferanten. Hier sehe ich direkt, wo mein Fleisch, das Brötchen und der Salat herkommen.

Endlich ist mein Burger fertig! Ansprechend drapiert liegt er zur Hälfte eingewickelt neben den Pommes auf dem Teller. Das finde ich äußerst praktisch um herzhaft hineinzubeißen, denn so verliere ich nicht die Hälfte des Burgerbelages schon beim ersten Bissen. Geschmacklich ist der Burger einfach super.

Nachdem in den Burger mit vollem Körpereinsatz gegessen hatte, war eine Handwäsche an besagtem Waschbecken genau das richtige!

Das DeliBurgers von Außen

Die DeliBurgers Lieferanten

Wo gibt es nun die besten Burger?

Nachdem ich nun so viele verschiedene Burger-Restaurants getestet habe, kann ich definitiv sagen: es gibt nicht DEN besten Burger. Mir persönlich hat der Deli Burger bei DeliBurgers am besten geschmeckt, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Die meiste Burgerauswahl dagegen hatte das American Diner in Durlach. Wer seine Burger lieber komplett selbst zusammenstellt, der sollte unbedingt im Bratar vorbei schauen.